Yoga-al-Dente
karius-baktus@web.de

 

 

 


Entspannen und ruhig werden mit Yoga

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Yoga ist schon viele tausend Jahre alt, doch die Menschen haben sich im Laufe der Jahrtausende verändert.

Was gleichgeblieben ist, ist aber die Struktur unseres Geistes, der mit den Anforderungen der Zeit zurechtkommen muss.

Wenn wir also unseren Geist nicht kontrollieren können,

können wir auch unseren Körper nicht zur Ruhe und Ausgeglichenheit bringen.

Er arbeitet und dominiert uns ohne Unterlass.


Unser Anspruch, den besten Eindruck zu machen,

darüber nachzudenken, was die anderen von mir halten,

mich akzeptieren,

mich lieben, 

um nur einige Dinge unseres Unterbewusstseins zu nennen.


Jeder Mensch ist bestrebt anerkannt zu sein

und bemüht sich immer wieder um Anerkennung.


Ob dieses Verhalten zu ihm passt oder nicht, ist oft der Schlüssel,

dass der Körper, der Geist und die Seele aus dem Gleichgewicht geraten.


Die alten Yogameister haben die Zusammenhänge genau erkannt und immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass wir uns mit dem Verhalten immer weiter von uns selbst entfremden.


Die Konsequenz daraus ist, dass wir uns nicht mehr spüren

und nicht mehr bei uns sind.


Alles wird als Stress empfunden, weil wir uns verbiegen

und nicht mehr wissen,

was wir wollen und was uns glücklich macht.


Die alten Yogameister empfehlen, sich einmal selbst zu betrachten.


Ohne Wertung.


Wie reagierst du in der oder jener Situation?


Viele Auslöser für Stress oder Unbehagen wären zu vermeiden,

wenn unser Perfektionismus und der Kampf um

Anerkennung, nicht so ausgeprägt wäre.


Reicht es nicht auch etwas weniger zu geben?

Läuft wirklich Nichts ohne mich?

Oder läuft es nur mit mir wirklich gut?


„Du bin ersetzbar!“


Also wäre doch zu überlegen, ob es nicht besser ist,

das eigene Handeln nach Betrachtung der Situation zu beurteilen.


Einen Moment inne zu halten und abzuwägen,

ob es mir mit der Antwort, auf diese oder jene Situation gutgeht.


Zu sich zu kommen, statt außer sich zu sein,

dass wäre dann der Zustand des Yoga.


Dabei, also bei der kurzen Pause bis zur Antwort,

wird der Geist still.


Dein Geist, dein Körper und deine Seele verbinden sich miteinander.


Dieser kurze Augenblick, verschafft dir den nötigen Abstand.


Es entsteht Klarheit.


Du hast dir damit Abstand geschaffen

und die Möglichkeit genutzt,

die Situation nicht mehr nur rein

persönlich,

sondern analytisch

zu betrachten und zu entscheiden.


Entspannung fängt also immer im Geist an.

Dein Körper reagiert auf deinen Geist.


Du bist angespannt?

Dein gegenüber auch?


Du hast gelernt die Körpersignale deiner Mitmenschen zu lesen und stellst instinktiv dein Verhalten darauf ein.


Das ist das Gesetz der Aktion und Reaktion.


Sobald du dir aber diesen Vorgang bewusst machst,

hast du die Wahl diesen Stress mitzumachen,

dir somit also selber Stress zu machen,

oder dich da rauszuziehen.


Schaffe dir eine Unterbrechung!


Also:

Durchatmen!

Jeder der will, kann mit Geduld erlernen sein eigenes

Verhaltensmuster umzukehren.


Gute Werkszeuge für innere Ausgeglichenheit

ist die Meditation und die Kontrolle des Atems.

 

 

Hier ein Beispiel einer meiner Lieblingsmeditationen:

 

Die einfachste Möglichkeit einen Zugang zu Meditation zu finden, ist es sich seine Auszeit an einem ruhigen, bequemen Platz vorzunehmen.


Also im Sitzen auf deinem Lieblingsstuhl zum Beispiel.

Sitze möglichst aufrecht, die Füße geerdet,

damit dein Atem richtig fließen kann.


Du solltest Zeit für deine Meditation haben,

Telefon und Außengeräusche abstellen.


Beginne zunächst mit ein paar Minuten und wenn du ein wenig geübt hast, sitzt du ganz von alleine länger in deiner Meditation.


Kämpfe nicht gegen aufkommende Gedanken an, sondern lasse sie zu, beleuchte sie und schicke die Gedanken wieder fort.


Sage dir doch einfach:

„Schön,dass ihr Gedanken da seid,

aber jetzt ist meine Zeit!“


Atme dabei langsam tief ein und aus.

Sage dir ruhig im Geiste immer wieder:

„Einatmen… eins, zwei, drei, vier!“


                                "Ausatmen...  eins, zwei, drei, vier!“  


Spüre wie der Atem den Weg durch die Nase

in die Kehle und weiter in den Brustraum findet.

Beobachte deinen Atem.


Einatmend eins, zwei, drei, vier,

ausatmend eins, zwei, drei, vier.

 

Wenn du diese einfache Praxis beherrschst, kannst du nach ein paar Wochen, deinen Atem weiter bis in den Bauchraum leiten.


Dann atmest du ohnehin viel ruhiger und gleichmäßiger,

so dass es keine Schwierigkeit mehr für dich darstellt.


Allein mit dieser einfachen Methode findest du

viel Ruhe und Rückzug zu dir selbst.

 

Befindest du dich in einer stressigen Situation des Alltags, kannst du die Atemmethode genauso anwenden.

Immer und überall.

Egal wo und egal wann.

 

 Mache dir bewusst, dass du ein Mensch voller Kraft und Energie bist und atme ein paarmal tief ein und aus.

Zähle dann ganz ruhig bis vier, wie oben beschrieben.


„Doch!"

"Es funktioniert!"

„Immer und überall!“


„Erst einmal tief durchatmen!“

 

Kommt dir das bekannt vor?

 

„Prima!“


„Dann lege los!“

 

Namaste

 

Deine Corinna

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Corinna Niedhammer 2021